21 Tage Island Roadtrip im Winter 2018

21 Tage Island Roadtrip im Winter 2018

Der Island Roadtrip im Detail:

Autostrecke: Hamburg – Dänemark – Island – Dänemark – Hamburg = 3.837  Meilen  (6.179 km)
Puhh, die ersten 6000 km mit unserer „Bergziege“ (VW Toureg 7L) sind gefahren. Mal waren es geteerte Straßen, mal Schotterpisten und ab und an 4×4 Tracks die über Stock und Stein gingen, aber am meisten Spaß gemacht haben. Unsere ersten 500 km brachten uns nach Aalborg/Dänemark, in die Werkstatt von S. Eriksen, wo unsere Spike Reifen für den Island Roadtrip aufgezogen wurden. Nach weiteren 100 km verbrachten wir die Nacht in dem kleinen gemütlichen Motel namens „N0rdsøen“ in Hirtshals. Von dort aus ging es am nächsten Tag mit dem Auto auf die Fähre „Norröna“. Nach 3 Tagen auf See, mit einem Stopover in Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer, ging es weiter nach Seyðisfjörður/Island. Die Stadt ist der Anlaufhafen der Norröna, der einzigen Autofähre, die Island über die Faröer und Dänemark mit dem europäischen Festland verbindet.

Und los ging die Entdeckerreise im Land von Feuer und Eis, Polarlichtern, heißen Quellen (ugs. Hot Pots), wilden Landschaften und spannenden Begegnungen.

Die Fähre "MS Norröna" in Seyðisfjörður
Ankunft mit der Fähre "MS Norröna" in Seyðisfjörður.

Island Roadtrip Tag 1&2 – Wald, Wüste, Wasser

Kaum aus der Zollkontrolle der Fähre heraus, waren wir auch schon im Winterwonderland angekommen und der Island Roadtrip kann beginnen. Unser erster Gedanke als wir die vereiste, bergige und kurvige Strecke ohne Leitplanke raus aus der Stadt sahen: „Halleluja, zum Glück haben wir Spikes auf den Reifen!“
Die ersten 100 Kilometer unseres Island Roadtrip führten uns am Largarfljót See entlang durch den einzigen Wald der derzeit auf Island existiert. Nur 1-2% der Landoberfläche sind bewaldet, 1/3 des Landes besteht aus Wüste. Island ist somit das größte Wüstengebiet das in Europa aktuell existiert. Weiter ging es über die Ringstraße in den Süden zu unserer ersten heißen Quelle (ugs. Hot Pot) in der Nähe von Djupivogur. In diesem lernten wir einen Kanadier aus Quebec und eine Amerikanerin aus dem Bundesstaat Connecticut kennen, die ebenfalls einen Island Roadtrip machten. Als Island Kenner empfahlen sie uns für die erste Nacht einen spannenden Campingplatz, mit einem Wikinger Dorf an einem wunderschönen schwarzen Strand. Gesagt, gefahren! Weitere 120 km bis nach Stokksnes.
Hier erwartete uns am nächsten Tag der Besitzer des ganzen Areals, in seinem kleinen aber gemütlichem Wikinger Café und wir klönten bei einer Tasse Kaffee mit ihm. So erfuhren wir auch, dass das Wikinger Dorf ursprünglich für die Universal Film Studios gebaut, der Film jedoch aus Geldmangel nie gedreht wurde. Auch wenn der Strand 800 ISK (ca. 6€) für Besucher, die nicht auf dem Campingplatz übernachten kostet, es lohnt sich diese zu zahlen.
Neben dem Strand erhebt sich der 454 Meter hohe Vestrahorn Berg, der in Kombination mit den Lavadünen, die zum Strand hin abfallen, ein eindrucksvolles Panorama darbietet. Und wer zeitig dran ist, hat den Strand sogar für sich und die Kamera alleine!

Vestrahorn am schwarzen Strand in Stokksnes
Der Berg Vestrahorn am schwarzen Strand in Stokksnes.

Ausgekühlt vom Strandspaziergang fuhren wir ca. 15 km zum nächsten Hot Pot nach Hoffell und genossen die 38 Grad Wassertemperatur. Unser Tagesziel war der Wasserfall Svartifoss im Wildnisgebiet Skaftafell (Vatnajökull-Nationalpark). Auf dem Weg dorthin schauten wir kurz am tiefsten See von Island (Jökulsarlón) mit Gletscherbruchstücken vom Vatnajökull, dem größten Gletscher des Landes, vorbei. Ein must see bei jedem Island Roadtrip! Spektakulärer hingegen war unsere Aussicht auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull die wir über einen 4×4 Track (ugs. über Stock und Stein) erreichten. Hier trafen wir zum ersten mal den Holländer wieder der zusammen mit uns und seinem Defender einen Tag zuvor in Island ankam. Da es schon dunkel wurde und wir eine heiße Dusche gebrauchen konnten, entschlossen wir uns die Nacht auf dem Campingplatz in der Nähe des Wasserfalls zu übernachten.

Island Roadtrip Tag 3&4 – Schluss mit Campingplätzen!

Nachdem wir uns am nächsten Tag darüber geärgert haben, dass wir für den nächtlichen Parkplatz 48€ und für 5 Minuten duschen pro Person zusätzlich 4€  bezahlt haben (Sauberkeit mangelhaft), waren wir uns einig: KEINE Campingplätze mehr, für den Rest des Island Roadtrips!
Mit einer Tomatensuppe und Wiener Mini Würstchen im Bauch fuhren wir zum Wasserfall, der mit übermäßig vielen Touristen dekoriert war, so dass wir nach kurzem Aufenthalt der Ringstraße Richtung Vik folgten. Unser erster selbst gefundener Schlafplatz war in dieser Nacht an einer kleinen Höhle. Der Himmel sternenklar und somit konnte Dirk mir, dem Fotografie Neuling,  zeigen wie Nachtaufnahmen mit unserer Sony A7S entstehen.
Noch vor Sonnenaufgang machten wir uns dann auf den Weg zum Leuchtturm auf dem Kap Dyrhólaey und dem legendären schwarzen Strand in Vik. Von da aus ging es fröhlich weiter zum nächsten Hot Pot, einem alten Schwimmbad in den Bergen von Seljavellir. Leider hatte es nur 34 Grad Wassertemperatur, deswegen nur Warm und nicht Hot Pot, aber für die hartgesottenen ein weiteres Badevergnügen. Nächster Punkt auf der Tagesagenda war der Seljalandsfoss. Das besondere am Seljalandsfoss ist die Möglichkeit hinter dem Wasserfall durchzulaufen. Die Euphorie war groß tolle Fotos zu schießen doch hat uns die Kälte in Kombination mit Wasser und dem daraus resultierenden Eis ein Strich durch die Rechnung gemacht. Not passable! – Nicht passierbar! ragte uns ein rotes Schild entgegen. Gut, dann eben weiter zum heißen See, am Vulkan Hekla vorbei. Ein weiteres Not passable!-Schild ragt uns entgegen, diesmal auf der Straße die zu unserem Zielort Landmannahelli führen soll. Um das zu verdauen erstmal eine Kekspause und da die Landschaft gerade wunderschön ist wird kurzerhand mit der Drohne geflogen.
Zum Tagesabschluss wanderten wir im nahegelegenen Reykjadalur 1 Stunde viel bergauf und selten bergab zum heißen Fluss. Dieser hat an seiner Quelle ca. 80-90 Grad und je weiter es flussabwärts geht desto kälter wird er. Wir sind bei einer Temperatur von 40 Grad in den Fluss gestiegen und haben uns von dem anstrengendem aber wunderschönen Aufstieg erholt. Beim Abstieg sind wir von unseren ersten Polarlichtern in Island überrascht worden. Was ein schöner Tagesausklang!

Polarlicht in den Bergen
Unser erstes gemeinsames Polarlicht in den Bergen.

Island Roadtrip Tag 4&5 – Drohnen Tod!

Unser vierter Island Roadtrip Tag fing mit einer schrecklichen Entdeckung an, die tiefe Trauer in uns auslöste…
Bei unserer Wanderung am Tag zuvor rutschte Dirk auf einer Eisplatte aus und viel auf den Rücken. Der Sturz wurde glücklicherweise von seinem Rucksack abgefedert und ihm ist nichts weiter passiert. In diesem Rucksack war allerdings unsere Drohne (Dji Phantom 4 Pro) und als wir heute etwas aus dem Rucksack rausholten sahen wir das Unheil. Unser Reisebegleiter hatte ein gebrochenes Bein und eine kaputte Kamera vom Sturz davongetragen, auf die schnelle nicht zu reparieren. Urlaub ohne Drohni, NO WAY!
Lösung: Wir warfen unseren Tagesplan über den Haufen, den Tag entspannt im Naturbad „Secret Lagoon“ zu verbringen und fuhren 165 km nach Reykjavik in den Dji Store um einen Ersatz zu organisieren (Dji Mavic Pro Platinum). Weitere 165 km saßen wir endlich im 39 Grad warmen Wasser und erholten uns von der ganzen Aufregung des Tages.
Ausgeschlafen und entspannt ging es dann weiter zu unserem nächsten Hot Pot in Haruni (Wassertemperatur 38 Grad).
Danach war es mal wieder an der Zeit für ein bisschen Sightseeing und wir begaben uns auf den Golden Circle um den Geysir, den beeindruckenden Gulfoss Wasserfall und den Pingvellir-Nationalpark zu bestaunen. Erwähnenswertes aus dem Pingvellir-Nationalpark ist die Silfra-Spalte mit ihrem glasklaren Wasser. Entstanden ist die Spalte durch das Auseinanderdriften der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platten und wächst jedes Jahr um 7mm.

Die Silfra Spalte im Pingvellir-Nationalpark
Silfra Spalte im Pingvellir-Nationalpark.

Island Roadtrip Tag 6 – Pause!

Nach so vielen gewonnenen Eindrücken und zurückgelegten Kilometern zu Fuß und im Auto gönnten wir uns eine Halbtags Pause. Unser Programm war dementsprechend schmal. Wir besuchten einen der ältesten Hot Pot´s Islands in Reykholt. Es gibt ihn schon seit dem 13. Jahrhundert ist aber leider erkaltet. Um zu unserem ruhigen Pausenplätzchen zu kommen fuhren wir einen ca. 7 km langen 4×4 Track entlang, hier erwartete uns pure Natur mit einem schönen kleinen 36 Grad warmen Hot Pot. Augen zu!

Unser Pausenplätzchen am Hot Pot Sturlungalaug/Gudmundarlaug
Unser Pausenplätzchen am Hot Pot Sturlungalaug (Gudmundarlaug).

Island Roadtrip Tag 7&8 – Akku voll!

Augen wieder auf! Der 11 stündige Powernap hat uns sehr gut getan, weiter geht´s Richtung Norden. An der Küste entlang durch den Snæfellsjökull-Nationalpark begegneten uns zwei Seehunde und unzählige Vögel jeglicher Art. Nach ca. 220 km und einer kurzen und steilen Wanderung zu einem Bergtroll erreichten wir den Wasserfall Kirkjufellfoss mit dem gegenüberliegenden Kirkjufell Berg. Kein anderer Berg wurde in Island so häufig abgelichtet wie er. Nach unendlichen vielen Bildern im Sonnenuntergang entschlossen wir uns bei diesem wunderschönen Panorama zu nächtigen und hofften insgeheim wieder Nordlichter zu sehen.
Zwar gab es letzte Nacht keine Polarlichter mehr zu sehen aber der Blick auf den Kirkjufell, der einem Zuckerhut ähnelt, bei  Sonnenaufgang war herrlich. Nach einem Tag Hot Pot Pause wurde es mal wieder Zeit für einen namens Guðrúnarlaug im Westen des Landes. Das Wasser war zwar etwas algig und nur 36 Grad warm aber die Badelust trieb uns rein. Lange allein waren wir diesmal nicht, kurz nach unserer Ankunft bekamen wir Besuch in unserer Badewanne. Diesmal zwei US Girls aus der Nähe von New York, Mutter und Tochter. Kaum ein paar Worte gewechselt wurde uns aus dem Flachmann der Mutter ein Schluck Kanadischer Zimt-Whisky namens „Fireball“ angeboten. Witziger Weise kannten wir den Whisky bereits, da uns der Kanadier aus dem ersten Hot Pot in Djupivogur, solch eine Flasche schenkte. Mit einem Schuss Whisky im Blut (natürlich nur für den Beifahrer!) ging es weiter Richtung Westfjorde. Erste Anlaufstelle Drangesnes, ein Dorf mit einer der schönsten Hot Pots direkt am Fjord. Wir wurden nicht enttäuscht. Es gab drei Pools mit 20, 41 und 45 Grad Wassertemperatur. Zudem gab es nebst eine sehr gepflegte und saubere Dusche mit Toilette. Nach einem ausgiebigen Bad und einer noch ausgiebigeren Dusche ging es leider wieder zurück Richtung Nordküste. Tja, so ist Island eben! Von Sonnenschein auf Schneechaos und gesperrte Straßen in kürzester Zeit.

Der Kirkjufell Berg (463m)
Kirkjufell Berg (463m)

Island Roadtrip Tag 9&10 – Überfall! Diebe?

Die Strecke an der Küste entlang weiter Richtung Norden führte uns wiederholt an vielen Islandpferden vorbei. Kein Wunder da es ca. 80.000 von Ihnen in Island geben soll. Nach ein zwei Sehenswürdigkeiten fällt uns mal wieder ein Seehund ins Auge und wir setzen uns an den Rand des Strandes und beobachten ihn dabei, wie er sich gerade seinen Fisch zum Mittagessen fängt. Nach einer guten Wegstrecke von knapp 300 km erreichen wir den Hot Pot „Grettislaug“. Da gerade eine größere Gruppe Party-Franzosen badet, nutzen wir die Gelegenheit um das Gelände zu erkunden und uns ein leckeres Mittagessen zu kochen. Und Zack entdecken wir im Wasser vor uns erneut einen Seehund. Er war schon erfolgreich mit der jagt nach einem großen Fisch und isst ihn gerade. Erstaunlich zu sehen das sie ihre Flossen wie Hände benutzten können um etwas festzuhalten.
Endlich war unser Objekt der Begierde frei geworden, ab in die Badesachen und in das 44 Grad warme Wasser. Das war der heißeste Hot Pot in dem wir je saßen. Diesmal gab es als Beisitzter zwei Jungs aus dem Freistaat Bayern und wir waren diejenigen die den Zimt-Whisky aus Kanada anboten, da wir vorhatten hier zu nächtigen. Doch das Idyll war trügerisch!
Nachdem wir es uns im Touareg zum Schlafen gemütlich gemacht hatten und gerade dabei waren einzudösen hörten wir Geräusche an der Heckklappe. Man sah nur einen Schatten am Auto, es war stockfinster draußen. Dann wieder ein Geräusch als wenn jemand an unserer Dachbox wäre. Was zum Teufel ist da los!? Diebe?
Plötzlich guckten mich zwei große Augen durch die Scheibe an der hinteren Tür an. Ich lachte laut los als ich sah was es ist – Ein Pferd. Dirk riss daraufhin die Autotür auf und wir realisierten, dass unser Auto von Islandpferden umstellt war. Was für eine urkomische Situation! Vielleicht haben die Pferde die Äpfel gerochen die in der Dachbox verstaut waren, eine Antwort haben wir von ihnen jedenfalls nicht bekommen.

Island Pferd steht am Auto
Sehr neugierig diese Island "Ponys"

Island Roadtrip Tag 11&12 – Reisegruppe „Hot Pot“

Nachdem nächtlichen Schockerlebnis ging es gut gelaunt zu unserem nächsten Hot Pot namens Fosslaug in Reykir, der diesmal direkt an einem Wasserfall lag. Zwar hatte er nur 36 Grad aber die Sonne wärmte uns von oben. Wir trafen hier auch nochmal die zwei Bayern von gestern die herzlich mit uns lachten als wir ihnen von unserem gestrigen Überfall erzählten. Nach einem entspannten Vormittag in der Natur Badewanne ging der Island Roadtrip weiter nach Akureyri,  die zweitgrößte Stadt nach Reykjavik. Eine auffällige Sehenswürdigkeit sind die Herzen von Akureyri. Die roten Ampeln zeigen ein Herz, und auch in etlichen Fenstern kann man Herzen entdecken. Das erste Mal erschienen sie als Folge des Finanzcrashs im Jahr 2008, sie sollten die Menschen an das erinnern, was wirklich zählt. Voller Liebe und einer hohen Wahrscheinlichkeit nachts Nordlichter zu sehen beschlossen wir zum Godafoss zu fahren und dort die Nacht stehen zu bleiben. Wir wurden am Godafoss nicht enttäuscht und konnten mehrere Stunden die Polarlichter am Himmel sehen und mit unserer Kamera einsaugen. Vom Wasserfall aus ging unser Island Roadtrip weiter zum letzten Hot Pot im Norden. Diesmal saßen wir in Husavik in einer 40 Grad warmen Edelstahlbadewanne, die ca. 10 Personen gleichzeitig faßen konnte. Auf dem Weg in den Nationalpark Myvatn entdeckten wir dann einen imposanten Vulkankrater und entschlossen uns kurzer Hand diesen zu besteigen. Der Hverfjall gehört zu dem Vulkansystem der Krafla und hat eine Höhe von 420m, dementsprechend steil war der Aufstieg aber die Aussicht war atemberaubend schön. Den Rest des Tages nutzten wir um unsere Fotos und Videos zu sichten und zu sortieren.

Hverfjall Krater (420m)
Hverfjall (420m)

Island Roadtrip Tag 13&14 – Polarlichter again!

Die Region rund um den Myvatn See (auch Mückensee genannt) hat viel sehenswertes also machten wir uns früh auf die Socken. Erster Anlaufpunkt das Lavafeld „Dimmuborgir“ welches die Heimat von Elfen und Trollen sein soll. Getroffen haben wir keins von beiden und die angepriesenen Lavaskulpturen waren auch nicht sonderlich spektakulär, also fuhren wir nach kurzem Aufenthalt weiter um zwei Hot Pot Höhlen zu erforschen. Die bekanntere Grojòtagjá Höhle hatte an dem Tag eine Wassertemperatur von 45 Grad, hier wurde sogar eine Szene für die Serie „Game of Thrones“ gedreht. In der anderen Höhle war der Wasserstand leider zu niedrig und wir konnten keine Temperatur messen. Und ja, wir hatten immer ein Thermometer dabei! Den Tag haben wir dann im Naturbad in Myvatn ausklingen lassen. Gegen halb 9 überraschten uns dann die Polarlichter während wir noch im Wasser saßen. In dieser Nacht waren sie wieder sehr aktiv und wir freuten uns dieses Naturspektakel ein weiteres mal miterleben zu dürfen. Geflasht von der Aurora sattelten wir unsere Bergziege und fuhren weiter zum Dettifoss, der wasserreichste Wasserfall Islands. Hier wollten wir zum Sonnenaufgang sein, doch es war durch die gesperrten Straßen leider kein ran kommen also nächtigten wir auf einem Parkplatz neben der Straße um am nächsten Tag den Nord östlichen Zipfel zu erkunden. Nur mit dem Ziel nach Fontur, zum Leuchtturm zu fahren, ließen wir uns überraschen was uns noch interessantes begegnen wird. Zuerst entdeckten wir zu unserem erstaunen ein Flugzeugwrack auf einer Pferdekoppel, das einst der US Airforce als Frachtflugzeug diente und dort 1966 Not landete. Weiter ging es auf einem 4×4 Track der gut matschig war sprich Spaßfaktor hoch. Wir passierten auf dem Weg zum Leuchtturm eine der Buchten, wo das bekannte Treibholz aus Sibirien angeschwemmt wird. Riesige Baumstämme lagen hier wie Mikadostäbchen kreuz und quer, über und untereinander. Beeindruckende Szenerie! Nach 30 km Matsch- und Ruckelpiste erreichten wir Fontur mit seinem kleinen weißen Leuchtturm. Zu unsrem Reiseabschluss sollte es noch einmal ein bad in dem Hot Pot sein wo alles begann. Also fuhren wir von Fontur ca. 200 km runter in den Süden nach Djupivogur und schliefen die Nacht illigalerweise auf dem Parkplatz vom Hot Pot. No risk, no fun!

Die Grojòtagjá Höhle
Grojòtagjá Höhle

Island Roadtrip Tag 15&16 – Tschüss Island!

Der vorletzte Tag von unserem Island Roadtrip ist angebrochen! Das Bad in unserem ersten und letzten Hot Pot verbanden wir heute mit unserem Frühstück. Das Essen und Zähneputzen mit wunderschönen Panoramen wird uns bald schon fehlen. Sowie das erkunden der Gegend, was wir nach unserem Bad noch zu Fuß getan haben. Als wir das erste mal am Anfang unseres Island Roadtrips an diesem tollen Hot Pot waren, war es leider schon dunkel. Danach fuhren wir noch in das Dorf Djupivogur, hier aßen wir unseren obligatorischen Hot Dog bevor es zurück Richtung Norden ging. Im Zielort Egilsstadir angekommen kauften wir uns noch etwas Proviant für die 3 tägige Fährfahrt zurück nach Dänemark. Noch einmal schlafen, dann sagen wir Ade. Am Abreisetag haben wir noch unsere Bergziege gewaschen und einen Geocaché gemacht, der in einer Höhle hinter einem Wasserfall liegen sollte, doch war er leider zu vereist und der Zutritt zur Höhle leider nicht möglich. Dennoch waren es 16 spannende und abenteuerliche Tage die wir im Land von Feuer und Eis verbringen durften und wir verlassen es mit dem Versprechen nächstes Jahr im Sommer zurück zu kommen um das Hochland und die Westfjorde zu bereisen!

Alle interessanten Orte die wir während unserer Island Rundreise besucht haben findet ihr auf der Karte darunter.

Alle Hot Pot´s in denen wir während unseres Island Roadtrip saßen findet ihr hier: http://1millionmiles.com/hot-pot/

 

Point of Interest


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Flugzeugwrack

66.2473276,-15.2734397

Flugzeugwrack

Langanesviti, Fontur

66.3730608,-14.5602251

Langanesviti, Fontur

Grjótagjá

65.6086062,-16.9068146

Grjótagjá

Dimmuborgir

65.6086062,-16.9068146

Dimmuborgir

Hverfjall

65.6086104,-16.8804429

Hverfjall

Godafoss

65.68282,-17.552522

Godafoss

Kirkjufell

64.941666,-23.3419848

Kirkjufell

Silfra-Spalte

64.2552927,-21.1190207

Silfra-Spalte

Pingvellir

64.255857,-21.1325561

Pingvellir

Gulfoss

64.3266938,-20.1226071

Gulfoss

Geysir

64.3103282,-20.3044928

Geysir

Seljalandsfoss

63.6155983,-19.990696

Seljalandsfoss

Kap Dyrhólaey

63.3995957,-19.1290916

Kap Dyrhólaey

Skaftafellsjökull

64.0580599,-16.9192897

Skaftafellsjökull

Jökulsarlón

64.0761706,-16.2794929

Jökulsarlón

Svartifoss

64.0275283,-16.9775022

Svartifoss

Stokksnes, Viking Cafe

64.2535866,-14.998639

Stokksnes, Viking Cafe

Largarfljót See

65.1371601,-14.6786438

Largarfljót See